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Schweizfahrt
des Kreises junger Erwachsener
Schon die Aufstellung der Mitfahrerliste war ein kleines Abenteuer. Am Ende fuhren Walli, Franzi, Phil, Michael und Andreas nach Engelberg im schweizerischen Oberwallis. Wir starteten am Sonntag nach der Messe und fuhren bei herrlichem Sonnenschein in Richtung Süden. Passierten Zürich und Luzern, und kamen nach einer kleinen nächtlichen Serpentinenauffahrt im schon schlafenden Kloster Engelberg an. Dort wurden wir von Pater Andri herzlich empfangen und mit einem kleinen Begrüßungstrunk willkommen geheißen.
Das Benediktinerkloster Engelberg wurde 1120 von den Mönchen gegründet, die aus der landschaftlich wunderschön eingebetteten damaligen Einöde ein bewohnbares Gebiet machten, das nach und nach von Almbauern und Handwerkern ringsum besiedelt wurde. Ein alter Foliant, den die Benediktiner in ihrem hauseigenen Museum aufbewahren, erwähnt die Gemeinde und das Kloster Engelberg als abgeschieden „im gräuylichen Gebirg gelegen“. Und so war es auch.
Das frühe Aufstehen wurde uns durch einen herrlichen Panoramablick aus dem Fenster versüßt, der meist die umliegenden Berge in ein warmes Sonnenlicht tauchte. Nach dem Frühstück im holzgetäfelten Eßsaal der Mönche ging es dann in die Berge auf Wanderung. Dabei hat uns das Wetter nie richtig im Stich gelassen, oft eher zu verwöhnt, wie man dann an diesem oder jenem Sonnenbrand am Abend bemerken konnte. Vom Kloster führen viele verschiedene Wanderwege in die umliegenden Berge und laden zu einer, je nach physischer Kondition, recht intensiven Erkundung der malerischen Landschaft ein. Da die Schweiz ihren Ruf als nicht ganz billiges Reiseland durchaus zu Recht genießt, fiel uns die Entscheidung, die meisten Wanderwege per pedes und nicht mit der Seilbahn zurückzulegen in der Regel nicht allzu schwer. Die vielen schönen Ausblicke unterwegs und das gute Gefühl „sich bewegt zu haben“ haben die Anstrengungen aber mehr als kompensiert. Daß Wandern in einer solchen Umgebung wahrscheinlich ein allgemeines Bedürfnis ist merkten wir spätestens, als uns eine junge Engelberger Katze auf einem Rundweg vorübergehend „adoptierte“ und über Stunden über Stock und Stein bis zum Ende der Wanderung begleitete. Nur über eine Flußbrücke mußte sie dann doch getragen werden.
An einem wolkenverhangenen Tag führte uns Pater Andri durch das Kloster Engelberg und erzählte von der langen Geschichte des sich nun in der Rekonstruktion befindlichen historischen Ortes. Ursprünglich aus einem Klosterstaat hervorgegangen, gehören heute neben einer Schule und mehreren Handwerksbetrieben auch eine Klostereigene Käserei zum Betätigungsfeld der Benediktiner. Letztere ist neben der alten Barockkirche mit ihrem postmodernen Altarensemble und den kunsthandwerklich aufwendig gestalteten Klosterräumlichkeiten eine vielbesuchte Touristenattraktion. Wir konnten uns jeden morgen beim Frühstück von der Qualität dieses nicht industriell hergestellten Käses überzeugen. Unter den Brüdern der Ordensgemeinschaft waren und sind auch Lehrer, Kunsthandwerker, Musiker und Künstler. Viele Einrichtungsgegenstände und Innengestaltungen im Kloster zeugen von der in Engelberg versammelten kreativen Energie und der besonderen Atmosphäre.
Natürlich haben wir auch die Gelegenheit genutzt, an den Gebeten der Mönche, etwa zur Vesper, teilzunehmen und auch sonst alles Mögliche über das Leben im Kloster zu erfahren. Mit Pater Andri stand uns ein Bruder der jüngeren Generation im Kloster als immer offener Gesprächspartner zur Verfügung, der mit seiner unkomplizierten Art auch die schrägsten Fragen beantwortete und uns mit vielen guten Ratschlägen für die Zeit in Engelberg versorgte.
Die Zeit ist in Engelberg sehr schnell vergangen; wir haben viel erlebt, diskutiert und gelacht. Eine Inspiration und auch ein wenig Erholung. Wir haben es genossen.
Walli, Franzi, Phil, Michael & Andreas
Am Palmsonntag 2010 war Pfarrer Thomas Bohne Gast bei
Er sprach im Kirchenmagazin zum Thema »Schuld und Sünde« und antwortete auf Hörermeinungen zu dem Themenkomplex.
(Zum Abhören der Aufzeichnung muss QuickTime auf Ihrem Rechner installiert sein, das Sie nach einer entsprechender Meldung Ihres Systems kostenlos downloaden können.)
Rückblick auf unseren Familientag 2010
Der Familientag »In Gottes Hängematte« war mal federleicht: Die Kinder feierten - stellvertretend für uns alle - den Gott, der Menschen mit allen Gefühlen ernst nimmt und auffängt.
Manches war auch eher gewichtig: Die Erwachsenen saßen zusammen an persönlichen Stress-Wochenkurven und besprachen, wie Glaubensleben und Glaubenspraxis da hineinwirken.
Herzlichen Dank den vier vorbereitenden Familien!
Der nächste Familientag findet am 31.Oktober statt.
Michael Pfeifer
Fotos: Kpl. Michael Jäger
Bericht von der Erstkommunion
Am 25. April haben aus unserer Gemeinde 10 Kinder zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Sie wurden seit August des vergangenen Jahres wöchentlich am Donnerstagnachmittag auf dieses Ereignis vorbereitet. Zusätzlich fang ein Einkehrtag mit den Eltern und ihren Kindern in der Kindertagesstätte »St. Theresia« eine Woche vor der Erstkommunion statt. Der Höhepunkt war natürlich die Feier der Erstkommunion, bei der die Erstkommunionkinder Fürbitten vortrugen und auch mit dem Kinderchor gemeinsam gesungen haben. Am Ende des Gottesdienstes konnten die Eltern und Verwandten die Erstkommunionkinder mit dem Pfarrer vor dem Altar fotografieren.
Beim Unterricht am Donnerstag
Beim Einkehrtag mit den Eltern
Beim Singen mit dem Kinderchor
Beim gemeinsamen Foto nach dem Gottesdienst
Die Pieta in einem neuen Licht! Kunstinstallation in der Pieta-Kapelle.
Die Aktion ist vom 16. Mai bis zum 03. Juli 2010 zu sehen.
KATA ADAMEK „ODD OCHER"
Leuchtkästen, Filz, Bienenwachs auf Tuffstein
Dauer: 17.05-4.07.2010
Vernissage: 16.05.2010
Finissage: 3.07.2010
Kata Adamek arbeitet hauptsächlich mit Nomadismus. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen zeigt sich in ihren Installationen, Skulpturen, Malerei, Poesie und Reisen.
Für die Installation „ODD OCHER“ wurde die Pietakapelle der Leipziger Liebfrauenkirche zum Ausstellungsraum. An zwei Seiten mit Filz bedecke Leuchtkästen flankieren die Skulptur der Pieta, wodurch sich die Wahrnehmung vom Raum durch das spezifische Licht verändert.
Das Wachsrelief entstand inspiriert von einem Aufenthalt in Armenien: dunkle, mit Wachs beschichtete Steine in den armenischen Kirchen, auf deren Oberflächen sich Zeit ablegt. ausgewählte Ausstellungen,
Nach der stimmungsvollen Jugendvigil in der Kirche, welche durch den Jugendchor von St. Martin/Grünau musikalisch gestaltet wurde, konnte in verschiedenen workshops dem Hl. Geist nachgegangen werden:
Bei Schwester Susanne Schneider wurde das Geheimnis des göttlichen Geistes theologisch ergründet.
Bei Frau Mazunda aus dem Kongo konnten die Teilnehmer geisterfüllte afrikanische Lieder singen.
Bei Sebastian Langwald wurde geistreich über das Verhältnis von Religion und Politik debattiert.
Und bei Fra Heider und Kaplan Michael Jäger fertigten die Jugendlichen sogenannte Bibelsäckchen an, um für jede Woch des Jahres eine Bibelstelle über den Hl. Geist nachlesen zu können.
Nach so viel denkerischer Arbeit konnten sich alle anschließend bei einem leckeren und üppigen Imbiss stärken, bevor es dann mit Kerzen und Kreuz zur evangelischen Nachbarkirche Philippus ging, um dort mit Tobias Graupner (Gemeindepädagoge) die Abschlussandacht zu feiern.
Um den Heiligen Geist begreifbar zu machen fehlen uns die Worte, aber an diesem Abend konnten wir alle sicher etwas von diesem lebendigen und ermutigenden Geist Gottes erfahren und die Jugendvigil war auch eine geistreiche Etappe hin zur Firmung, welche im Herbst diesen Jahres in unseren Gemeinden sein wird.
Michael Jäger
Religiöse Kinderwoche (RKW) 2010
Die diesjährige Religiöse Kinderwoche (RKW) der Katholischen „Liebfrauengemeinde" Leipzig Lindenau und der Katholischen "St.Martin"-Gemeinde gemeinsam mit ihren evangelischen Nachbargemeinden aus Grünau, Großzschocher und Schleußig fand in diesem Jahr vom 28.6. bis bis 3.7.2010 in Balgstädt/Unstrut statt.
Das Thema der diesjährigen RKW hieß „Gottsucher" und so brachen 84 Leipziger nach Balgstädt bei Freyburg/Unstrut auf. Junge Katholiken aus "Liebfrauen"/Lindenau und "St.Martin"/Grünau, viele Lutheraner, Nichtchristen und Neuapostolische vereinten ihre Kräfte zur Gottsuche.
Fündig wurden die Teilnehmer auch tatsächlich: Neue Freunde zum Beispiel; und manche waren sogar mit ihrem Heimweh versöhnt – auch das ist eine Sehnsucht, die auf wertvolles hinweist.
Beginn mit einer Kindermesse und dem Kinderchor der „Liebfrauengemeinde" in der Liebfrauenkirche am Sonntag (28.06.2010)
von St. Hedwig/Böhlitz-Ehrenberg und St. Bonifatius/Gehrden in Heiligenstadt
Die ökumenische Ausfahrt am 04.09.2010 wieder ein voller Erfolg:
(Bitte auf das Bild klicken zum Vergrößern des Artikels als PDF!)
… nette Menschen, schöne Kirchen, ein Wiedersehen mit den Freunden aus Böhlitz-Ehrenberg und dem Redemptoristen-Orden und viele schöne Eindrücke.
Was ist da los? Wer wollte flüchten?
Wer wollte rein?
Kunstinstallation an der Liebfrauenkirche
vom 11.09. bis 14.09.2010
Vielleicht werden sich manche gefragt haben, wieso am kleinen Trum unserer Kirche eine Bettlaken-Leine heraushängte.
Ist da jemand entflohen? Oder mußte die Bettwäsche sparsam getrocknet werden?
Manche Passanten blieben stehen, schauten nach oben, lächelten, schüttelten den Kopf oder kamen miteinander ins Gespräch. "Und wenn auf den Gesichtern wenigstens ein Lächeln zu sehen ist, lohnt sich diese Kunst" sagte der Künstler Sandro Porcu, der die Installation an der Liebfrauenkirche im Rahmen des Herbst-Rundganges der Baumwollspinnerei initiierte und anbrachte.
Eine detallierte Erklärung dieser Installation wird hier nicht geboten. Kunst muss nicht immer erklärt werden, vielmehr darf sie bestaunt, belächelt oder auch abgelehnt werden.
Kunst stellt auch nicht nur dar, sondern weist auf etwas anderes hin, macht aufmerksam, und in unserem Fall an der Kirche: Kunst läßt auch nach oben schauen. Ist nun jemand entflohen? Oder vielleicht auch jemand hinaufgeklettert? Der kleine, zur Karl-Heine-Strasse weisende Turm, war auch in den letzten Kriegsjahren und während des Einmarsches der Alliierten Versteck für einen Deserteur.
Für ihn war der Trum die Lebensrettung. Entdeckt von den einmarschierenden Soldaten, wollten sie den Turm bereits beschießen, doch Pfarrer Theo Gunkel rettete die Lage und somit auch den Deserteur. Können die weißen Laken auch auf dieses Ereignis an der Liebfrauenkirche hinweisen?
Aktueller Bericht rund um die Seligsprechung J. H. Newmans
Am 19. September wird Papst Benedikt XVI. im Cofton Park in Birmingham Kardinal John Henry Newman selig sprechen.
Das Konradsblatt, die Freiburger Bistumszeitung, berichtet aktuell über die Seligsprechung des Oratorianers John Henry Newman.
Als Sprecher der deutschen Oratorianer habe auch ich einen Artikel beigesteuert. Einen Auszug finden Sie auf unseren Newmanseiten (www.oratorium.org/newman) oder direkt unter http://www.oratorium.org/newman/JH_Newman_KONRADSBLATT.pdf
Herzliche Grüße, Christof Heimpel CO Sprecher der Föderation
Familientag
Am 31. Oktober 2010 fand wieder ein Familientag statt, der zwei mal im Jahr in der Liebfrauengemeinde angeboten wird. Diesmal nahmen ca 50 Gemeindemitglieder , darunter 15 Kinder und 4 jugendliche Helfer daran teil.
Der Familientag beginnt immer am Sonntag um 10.00 Uhr mit einer Kindermesse in der Kirche und dann schließen sich Gesprächsrunden für die Eltern, gemeinsame Mahlzeiten und eigene Kinderprogramme für die Vorschulkinder bzw. Schulkinder im Pfarrhaus an. Mit einem Kaffetrinken endet der Familientag gegen 15.30 Uhr. Neben Inhalten und gestalteten Programmpunkten geht es vor allem um Begegnungen und Gespräche unter den Familien.
Als Referentin und Gesprächsbegleiterin war diesmal die Psychologin Frau Dr. Morgenstern unser Gast, welche die Eltern beim Austausch über Fragen zur Erziehung ihrer Kinder sehr hilfreich begleitet hat.
Der nächste Familientag, bei dem es um Fragen zur religiösen Erziehung in den Familien gehen soll, ist für den 3. April 2011 geplant.
Firmung 2010 in Bildern
Die Fotogalerie vom Firmgottesdienst unserer Gemeinde
(Fotos: B. Sowa, Leipzig) öffnen Sie folgendermaßen:
Gehen Sie auf den unten stehenden Link und in dem sich öffnenden Fenster rechts oben auf "Anmelden",
geben Sie als E-Mail-Adresse "sowa@sowanet.de" ein
und als Kennwort "Firmung" ein.
Jetzt klicken Sie auf das Icon " Firmung 2010 Liebfrauenkirche Leipzig" und lassen Sie sich überraschen.
Fotos vom diesjährigen
Philipp-Neri-Ausflug des Oratoriums (Pfingsten 2011) nach Hejnice und Frydland in Tschechien
Bilder vom Kirchenstand auf dem Stadtteilfest »Westpaket« 2011
Trotz Regens war unser Stand auf dem Karl-Happiness-Platz stark frequentiert und auch die Standbetreuer aus der Gemeinde hatten Freude an den Gesprächen und dem Quiz zum Thema "Woran hängst
Du Dein Herz?".
Verabschiedung unserer
Pfarrsekretärinnen
Am Sonntag, dem 03. Juli 2011, wurden unsere
langjährigen Pfarrsekretärinnen Ingrid David und Rita Knauer
im Sonntagsgottesdienst verabschiedet.
Beide haben in Treue und liebevoller Art das Pfarrbüro geführt und waren für viele Menschen unserer Pfarrei und darüber hinaus offene Ansprechpartner.
Wir danken ihnen für den Dienst und das Engagement!
Zugleich wurden unsere neuen Sekretärinnen, Frau Dorota Lubojanski und Frau Barbara Müller,
der Gemeinde vorgestellt.
Zur Überraschung aller spielte im und nach dem Gottesdienst eine Dudelsack-Gruppe aus dem Eichsfeld.
Zum Abschluss spielte eine Dudelsack-Gruppe aus dem Eichsfeld
Bilder der Fronleichnamsfeier 2011
auf der Rosentalwiese in Leipzig
Die diesjährige Fronleichnamsfeier wurde von unserer Liebfrauengemeinde und der St.-Martins-Gemeinde in Grünau vorbereitet und gestaltet.
Bilder und Bericht von der Gemeindefahrt nach Burgund
Wer Burgund hört oder "Bourgogne", wie es in Frankreich heißt, denkt meist zuerst an Wein. Aber Burgund ist auch eine Kunstlandschaft. Von Nord- bis Südburgund laden Orte mit ihrem Kulturgut ein, lebendige Vergangenheit zu genießen.
Dieser Einladung sind Mitglieder unserer Liebfrauengemeinde vom 22. bis 29. Oktober 2011 im Rahmen einer gemeinsamen Pilgerfahrt gefolgt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Nancy wurde am Abend des ersten Tages Dijon, die Hauptstadt der Region, erreicht. Seit den Zeiten der römischen Herrschaft hat sich Dijon als Brücke zwischen Nordeuropa und der Mittelmeerregion etabliert. Im 14. Jahrhundert ließen die Herzöge Burgunds aus dem Hause Valois hier einen der glanzvollsten Herrscherhöfe Europas entstehen. Dijon wurde in jener Zeit Sitz des Ritterordens vom Goldenen Vlies. Mittelpunkt der Stadt ist die halbkreisförmige, von Kolonnaden gesäumte Place de la Libération. Das Stadtbild ist geprägt von eindrucksvollen Kirchenbauten und einer Vielzahl sogenannter Hotels, Stadtpaläste mit teilweise prächtigen Fassaden, Höfen und Treppen. Unweit von Dijon faszinierte in der Kartause von Champmol der Mosesbrunnen.
Als Wiege der zisterziensischen und cluniazensischen Bewegung hat Burgund die Entwicklung der beiden Orden entscheidend geprägt. Lebendige Zeugnisse dafür sind sowohl die Basilika von Vezelay als auch die Abtei von Fontenay. Beide romanischen Bauwerke werden in der Welterbeliste der UNESCO geführt.
In Beaune, einer weiteren Station unserer Reise, befindet sich das weit über die Grenzen von Burgund hinaus bekannte Hôtel Dieu, das im Jahr 1443 von Nicolas Rolin als Armenhospital gegründet wurde. Herz der Anlage ist der mehr als 50m lange Krankensaal. Das Prunkstück der Ausstattung ist das berühmte Altarbild "Jüngstes Gericht" von Rogier van der Weyden. Bis zur Französischen Revolution befand es sich in der Kapelle im Krankensaal. Anschließend wurde es zu seinem Schutz versteckt und erst 1836 wieder entdeckt.
Zweifellos für viele Mitreisende war der Höhepunkt der Pilgerfahrt der Besuch in Taizé. Hier wird täglich neu erlebbar, wie seit Jahrzenten über Konfessionsgrenzen hinweg christliche Gemeinschaft praktiziert wird.
Weitere Stationen unserer Reise waren Citeaux, Tournus, Cluny, Paray-le-Monial. Den Abschluss bildete Autun mit der Kathedrale Saint Lazare. Der Tympanon der Kathedrale gilt als ein Meisterwerk der Romanik. Einige Meisterwerke Burgunds konnten wir sehen und bestaunen. Vieles blieb noch unentdeckt und kann vielleicht beim nächsten oder übernächsten Besuch erobert werden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben!
Bilder vom St.-Martins-Fest
am 11.11.2011 auf dem Martinsplatz
und vor der Taborkirche im Leipzig-Kleinzschocher
Bilder vom Familientag (am 09. Oktober 2011 in Liebfrauen)
Bogabunda
Am Sonntag, dem 30.110.2011, haben wir in Liebfrauen den besonderen Gottesdienst mit dem Jugendchor aus Bayern erlebt und auch das "Schmankerl" mit dem BOGABUNDA-Lied ganz am Schluss. Hier im Anhang noch zwei Bilder davon:
Bilder vom
Kunstprojekt
Zum Rundgang»lindenow#7« des Netzwerks unabhängiger Kunsträume Lindenaus wurden Mitte Oktober der Dachboden, die Turmgarage und das Schiff der Lindenauer Liebfrauenkiche zum »Sub Nimbus« - mit Konzerten, Klanginstallationen und DJ Mix.
Sub Nimbus ist ein Projekt
von Kata Adamek und Bernd Adamek-Schyma.
Kirche ist das pilgerreiche Volk Gottes – das konnten wir bei unserer Gemeindewallfahrt am 04. September wieder erleben.
Nach einer Einstimmung und dem Wallfahrtssegen in der Gundorfer Kirche ging es durch Wald und Wiesen zur Domholzschänke.
Gestärkt pilgerten wir bei sommerlichen Temperaturen weiter, dankten Gott für seine Schöpfung und kamen schließlich am Wallfahrtsziel, der Horburger Kirche an.
Maria, die Patronin unserer Pfarrei und der Wallfahrt, wird unser Gemeindeleben auch weiterhin begleiten – dazu erhielten wir zum Andenken eine kleine Wallfahrtskerze.
Allen, die zum Gelingen unserer Wallfahrt beigetragen haben, danken wir von Herzen und freuen uns auf die nächste Pilgerreise.
Die kindgerechte Überschrift der diesjährigen religiösen Kinderwoche geht auf den lateinischen Ausspruch "Requiescat in pace" zurück und wird auch häufig als Grabinschrift verwendet. "Ruhe in Frieden" - das wünschen und erhoffen wir für unsere Verstorbenen.
Eine ganze Woche haben sich die Kinder unserer Pfarrei und auch darüber hinaus mit den Fragen des Lebens beschäftigt: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Die religiöse Kinderwoche griff das auf, was im Alltag immer wieder vorkommt: Kinder erfahren verschiedenste Abschiede oder erleben, wie ein naher Verwandter stirbt und stellen dazu ihre Fragen.
Die Katecheten und Helfer haben sich mit den 40 Kindern diesen Themen gestellt und die biblischen Bilder, den christlichen Glauben an die Auferstehung auf kreative, phantasiereiche Weise neu erschlossen.
Das dies den Kindern neben ernsthaften Gesprächen auch viel Freude bereitet hat können Sie auf den Fotos sehen.
Wir freuen uns auf die nächste RKW im nächsten Jahr in Böhlitz-Ehrenberg.
Merken Sie sich schon mal die erste Ferienwoche vor!